Macken – ein Teil von mir

Mein Wecker klingelt nie Punkt genau. Immer eine ungerade Zahl. 7.07h oder 3 Minuten nach.

Erstmal Kaffee. Bohnenkaffee versteht sich. Mit einem Schuss Milch und einem Hauch Zucker. Dabei stecke ich mir immer die Haare hoch.

Dazu Wasser. Die Wasserflasche immer offen. Ich konnte es noch nie. Weiß gar nicht wieso.

Aber das ist so ein Ding mit mir und den Deckeln. Ich mach sie nie zu. Zum Leid meines Freundes.

Ich brauche immer zwei Decken im Bett. Fühlt sich kuscheliger an. Und das Bett muss gemacht sein bevor ich das Haus verlasse.

Sonst verfolgt es mich den ganzen Tag.

Zu 90 % vergesse ich irgendwas, sobald ich das Haus verlasse. Meistens muss ich immer zurück. Das war schon immer so.

Bevor ich eine Türe betrete, schaue ich immer über den Rahmen.

Sobald es ein wenig dämmert, fange ich an meine Lampen, die warmes Ambientes Licht abgeben, einzuschalten.

Unter der Dusche singe ich meistens, höre zumindest fast immer Musik.

Ich fasse nie Türklinken mit den Händen an, immer mit meinem Ärmel oder einem Tuch.

Ich hasse Werbung im Fernsehen. Das bedeutet, sobald irgendwo Werbung anfängt schalte ich sofort um. Wenn überall Werbung ist, Pech gehabt, dann zappe ich von Kanal zu Kanal.

Wenn ich Bilder retuschiere, läuft meistens nebenher Musik oder der Fernseher.

Jeder Mensch hat Macken. Das Wichtigste ist aber diese zu akzeptieren.

Akzeptanz ist der einzige Beweis der Selbstliebe.

Wenn wir nicht lernen, das zu lieben, was andere an uns nervt, dann werden wir uns nie akzeptieren wie wir sind.

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