Stillen x Allaitement

Stillen. Ein Moment nur für uns.

In unserem schützenden Bubble, wo die Zeit stehen zu bleiben scheint. Während wir uns zeitlos in die Augen schauen. Diese einzigartigen und unantastbaren langen Minuten.

Meine ersten Schritte im Leben einer Mama haben mir jedoch direkt mal gezeigt, welche unnötigen, beleidigenden Kommentare auf einen niederprasseln. Als müsste man sich dafür schämen sein Kind zu stillen.

Als wäre es abartig, sein Kind auf natürlichem Wege zu nähren.

Als Mama ohne Erfahrung und todmüde durch die anfängliche Umgewöhnung, lässt man sich schnell mal durch diese Kommentare beeinflussen.

Da ich aber bin wer ich bin kann ich nur sagen, ich geb n scheiß auf all diese unnötigen Kommentare.

Ich will und werde mich weder schämen noch verstecken.

Es ist schon schwierig genug sich mehrfach nachts aufzurappeln die Milchbar zu eröffnen und tagsüber mit Pads vor den Nippeln rumzulaufen, als das jemals solch ein Kommentar

helfen würde.

Nein ich bin keine Milchkuh.

Ich bleibe eine Frau, eine Mutter die ihr Kind ernährt.

Stillen definiert nicht wer wir sind.


L’allaitement, ces moments rien qu’à nous. Ces tête à tétée qui deviennent des bulles de protection où l’on se regarde pendant longtemps. Ces instants uniques et précieux.

Ces premiers pas dans ma vie de maman m’ont également permis de cerner und autre difficulté de taille: les conseils,toujours non sollicités, de l’entourage.

Moi, une maman sans expérience et fatiguée par les débuts difficiles peut facilement se laisser influencer par ces commentaires.

D’ailleurs moi, la femme que j‘y suis en a rien a foutre de tout ces commentaires inutiles.

C‘est déjà assez difficile de se lever plusieurs fois la nuit pour ouvrir le bar à lait et de se promener avec des coussinets devant les tétons pendant toute la journée qu‘un tel commentaire ne serait jamais utile.

Non, je ne suis pas une vache à lait. Je reste une femme, une maman qui nourrit son bébé.

L’allaitement ne définit pas qui je suis.

Perfectly imperfect- Homage to my body

Liebesbrief an meinen Körper

Lieber Körper, das bist du. Das bist du in deiner ganzen Kraft.

Neun Monate lang warst du ein zu Hause. Ein zu Hause für meinen Lieblingsmenschen. Ein winziger Mensch, dem du Schutz und Nahrung geboten hast. So selbstverständlich, dass ich nicht wirklich drüber nachgedacht habe.

Jeder der meine Schwangerschaft mitbekommen hat weiß, dass ich nicht gerne schwanger war. Ich vermisse nichts an dem Zustand schwanger zu sein.

Doch ich bin stolz. Stolz auf dich. Auf meinen Körper. Auf das was du geschafft hast. Auf das was du erschaffen hast.

Und auch jetzt tust du es weiterhin. Gibst Milch und heilst zur gleichen Zeit.

Mein lieber Körper, ich habe dich schon vorher sehr geliebt. Doch das was du jetzt geschafft hast, lässt mich dich noch mal mit ganz anderen Augen sehen.

Natürlich gibt es momentan immer noch Stellen, die ich nicht gerne im Spiegel anschaue , doch ich vertraue darauf, dass du auch das wieder gerade biegst.

Ich verbeuge mich vor deiner Superkraft. Vor deiner physischen Meisterleistung.

Vielen Dank dass du stark bist in Momenten, wo ich es nicht kann.

Mein Löwenmädchen

Ja ich liebe die Astrologie.

Und ja ich weiß, dass man nicht alles und jeden pauschalisieren kann was astrologische Auswertung angeht.

Doch ich denke, dass sie uns allgegenwärtig umgibt und unser Leben beeinflussen kann.

Heißt jedoch nicht, dass ich strikt an deren Auswertung glaube. Doch als kleines Hilfsmittel um mich sozial und menschlich zu orientieren, verwende ich sie schon.

Ich bin Widder, mein Partner Stier. Unsere Tochter Löwe. Ein temperamentvolles Bündel unter einem Dach.

Einige verdrehen jetzt die Augen und andere denken sich « Oh fuck, was ein Mix. » Dieser Post wird wohl eher etwas für die zweite Kategorie sein.

Um uns schonmal vorbeireitend eine Rüstung anzulegen bevor unser kleiner Wirbelwind wie eine Bombe einschlagen wird habe ich schonmal ein wenig in meinem schlauen Buch der Astrologie nachgeschaut.

Wer sich dafür interessiert was ich für Fiona rausgefunden habe kann gerne weiterlesen:

Von der Sonne regiert, hat dieses intensiv feurige Zeichen eine Strahlungsenergie, die Menschen aller Art anzieht.

Aufgrund ihrer sozialen und abenteuerlichen Natur genießen sie es, Freunde für längere Zeit um sich zu haben.

Auf der extremen Seite von Löwen sind intensive Leidenschaft, Großzügigkeit und Warmherzigkeit zu spüren.

Genau wie die Sonne, die sie beherrscht, haben sie diese warme Energie, die einen einfach zu ihnen hinzieht.

Ähnlich wie die Energie von Raubkatzen ist die andere Seite der Löwen arrogant, eitel und manchmal dramatisch.

Wenn sie unausgeglichen sind, können Löwen zu egozentrisch werden und vergessen, den Menschen um sie herum Energie zurückzugeben.

Sie wurde mit dem Bedürfnis geboren, anderen zu helfen, und sie wird es tun, auch wenn es viel Zeit und Energie kostet.

Sie sind ehrgeizig, kreativ und optimistisch, und sobald sie sich ihrer Arbeit widmet, wird sie versuchen alles genau richtig zu machen.

Sie sind von dem Wunsch getrieben geliebt und respektiert zu werden.

Eine edle, willensstarke Seele ist geboren.

Macken – ein Teil von mir

Mein Wecker klingelt nie Punkt genau. Immer eine ungerade Zahl. 7.07h oder 3 Minuten nach.

Erstmal Kaffee. Bohnenkaffee versteht sich. Mit einem Schuss Milch und einem Hauch Zucker. Dabei stecke ich mir immer die Haare hoch.

Dazu Wasser. Die Wasserflasche immer offen. Ich konnte es noch nie. Weiß gar nicht wieso.

Aber das ist so ein Ding mit mir und den Deckeln. Ich mach sie nie zu. Zum Leid meines Freundes.

Ich brauche immer zwei Decken im Bett. Fühlt sich kuscheliger an. Und das Bett muss gemacht sein bevor ich das Haus verlasse.

Sonst verfolgt es mich den ganzen Tag.

Zu 90 % vergesse ich irgendwas, sobald ich das Haus verlasse. Meistens muss ich immer zurück. Das war schon immer so.

Bevor ich eine Türe betrete, schaue ich immer über den Rahmen.

Sobald es ein wenig dämmert, fange ich an meine Lampen, die warmes Ambientes Licht abgeben, einzuschalten.

Unter der Dusche singe ich meistens, höre zumindest fast immer Musik.

Ich fasse nie Türklinken mit den Händen an, immer mit meinem Ärmel oder einem Tuch.

Ich hasse Werbung im Fernsehen. Das bedeutet, sobald irgendwo Werbung anfängt schalte ich sofort um. Wenn überall Werbung ist, Pech gehabt, dann zappe ich von Kanal zu Kanal.

Wenn ich Bilder retuschiere, läuft meistens nebenher Musik oder der Fernseher.

Jeder Mensch hat Macken. Das Wichtigste ist aber diese zu akzeptieren.

Akzeptanz ist der einzige Beweis der Selbstliebe.

Wenn wir nicht lernen, das zu lieben, was andere an uns nervt, dann werden wir uns nie akzeptieren wie wir sind.