Geburtskarten

Sie sind endlich da!

Wir haben uns dafür entschieden unser Babyglück in die Welt hinaus zu schreien und zu zelebrieren. Aus diesem Grund haben wir Geburtskarten entworfen und werden diese ganz traditionell per Post versenden.

Sie sollen ein Ausdruck unserer Dankbarkeit sein und natürlich als schöne Erinnerung dienen.

Im digitalen Zeitalter ist es vielleicht etwas konventionell eine Karte zu versenden, doch irgendwie fühlt es sich richtig an es so zu machen.

Jede Aufmerksamkeit, jeder Glückwunsch und jedes Geschenk zum neuen Leben sollte belohnt werden.

Aus einem ökologischen Aspekt, könnte man das ganze natürlich als negativ betrachten. Ich hoffe daher inständig, dass niemand diese Karten einfach in den Mülleimer schmeißt. Für mich sollen sie als Mehrwert dienen und den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Ich setze mich jetzt mal an die Checkliste 💌

Reisen mit Pitties

Anders aber nicht unmöglich.

Wir lieben das Reisen. Wir lieben das Leben auf der Straße, unterwegs mit dem Auto.

Wir werden dementsprechend häufig gefragt, wie es denn ist, mit unseren Hunden zu reisen.

Gerade bei dieser Rasse, die europaweit auf unter die sogenannte „Listenhund“-Kategorie fällt, muss man ein paar Dinge mehr beachten, als bei anderen Rassen..

Doch welche Rassen fallen genau in Europa unter diese Kategorie?

Als Kampfhunde gelten auch Mischlinge, die aus Kreuzungen mit diesen Rassen entstanden sind.

  • American Staffordshire Terrier.
  • Bullterrier.
  • Pitbull Terrier.
  • Bullmastiff.
  • Staffordshire Bullterrier.
  • Cane Corso.
  • Dogo Argentino.
  • Bordeaux Dogge.

Erst einmal verpflichten sich Halter eines dieser Rassen dazu, die Sicherheit der Gesellschaft zu gewährleisten. Dies soll bedeuten, dass wir versichern, unseren Hund unter Kontrolle zu haben.

Dies bedeutet, dass wir ohne bestandenen Wesenstest nicht ohne Maulkorb das Haus verlassen dürfen. Dies bedeutet, dass unser Hund nicht aggressiv gegenüber Mensch oder Tier ist.

Natürlich solltest du dich immer im Vorfeld informieren, was das Land, oder die Stadt welche du bereisen möchtest für Vorschriften hat bezüglich Listenhunden.

Einige Länder und Städte verbieten die Einführung dieser Rassen komplett. Andere wiederrum haben konkrete Vorschriften, bezüglich der Haltung oder der Führung dieser Hunde. Und wieder andere Länder wie zum Beispiel Norwegen und Belgien haben vollständige Leinenpflicht. Egal wo, egal wann.

Meiner Meinung nach, sollte jeder Besitzer eines Hundes die Sicherheit gewährleisten müssen. Leider erlebe ich zu häufig, dass gerade kleine Hunde weniger gut erzogen sind wie große Hunde.

Als Besitzer eines so genannten Listenhundes ist man auch verpflichtet, immer den gültigen Hundeausweis mit sich zu führen. In einigen Ländern, haben beispielsweise Polizisten die Befugnis, das Tier dem Besitzer zu entreißen, falls dieser den Ausweis seines Hundes nicht mit sich führt.

Also informiert euch immer im Vorfeld genau über die aktuelle Gesetzgebung, damit euch solch ein Horrorszenario nie passieren wird.

Diese Fotos sind beispielsweise am Meer an der holländischen Küste entstanden. Dies ist ein spezieller Hundestrand. Doch auch dort dürfen wir unsere Hunde nicht frei laufen lassen. Die Rasse erlaubt es uns einfach nicht. Das bedeutet, wir dürfen sie nur mit Schleppleine ins Meer lassen.

Wir sind also meist mit Hundeausweis und Maulkorb bewaffnet unterwegs, lassen uns aber den Spaß am Leben und am Reisen nicht nehmen.

Unsere Hunde gehören zu uns wie Körperteile. Dies bedeutet, wir wollen ihnen den selben Spaß gönnen, wie uns selber auch.

The Planet is fine people are fucked

Ein Gefühl von Freiheit

Wann hast du dich das letzte mal so richtig frei gefühlt?

Wirklich ungezwungen. Nicht genervt vom Alltag oder gestresst von der Arbeit.

Wo du dich mal nicht wie der Sklave deines eigenen Haushaltes gefühlt hast. Wo du alles verbannest was dir mehr Energie nimmt als sie dir zu geben…

In einer Zeit, wo es noch keine Sorgen oder Pläne oder To do Listen gab.

Erinnere dich zurück. An die Zeit, wo du im Wald standest und auf das Rauschen der Blätter achtest. Wo du die Sonnenstrahlen auf deiner Haut aufsaugst und wirklich spürst. Wo du auf das Prasseln des Regen hörst.

Erinnere dich zurück, an die Momente wo du keine Verantwortung für nichts und niemanden hattest außer dich selbst.

Wo du nur das machst, worauf du Bock hast.

Wo du das Hier und Jetzt zu 100% ausnutzt.

Genau das.

Genau dieses Gefühl.

Vergiss es niemals.

Diesen Luxus.

Gönn ihn dir ab und zu. Und lächle. Zurück auf die Zeit in welcher alles so schwerelos war.

Nutze den Tag. Und versuche so oft wie möglich dieses Gefühl zu erhaschen.

Zwei Herzen ein Körper.

Darüber, wie ich meine Schwangerschaft empfunden habe.

1-4 Schwangerschaftswoche

Ich wusch mir die Tränen ab und atmete tief durch. Es ist der 4. Januar und ich hätte nie gedacht dass das neue Jahr 2020 so dramatisch beginnen würde.

Matthias sitzt neben mir und ich hatte den Eindruck, dass mein Herz aus meinem Körper springt. Ich hatte solche Angst.

Nichts war wie es soll. Wir saßen einfach da. Auf den Bett. Wohnten bei meinen Schwieger Eltern und am Montag sollte meine neue Arbeit starten. Ich fühlte mich komisch… Anders… Also machten wir den Test.

Dieser Test sollte mein ganzes Leben verändern.

Meine Intuition schrie mir aus der Seele. Dort saßen wir. Vor diesem Test. In dieser beschissenen Situation. Matthias starrte regelrecht auf dieses Ding. Ich versuchte krampfhaft nicht drauf zu schauen. Ich sah Matthias an, weil es mich beruhigte.

Plötzlich, da! Ein Lächeln in seinem Gesicht. Das muss heißen, der Test ist negativ.

Er sagte innerhalb weniger Sekunden: „ alles klar, du bist schwanger. Da sind zwei Striche.“

Geschockt und verzweifelt wie ich war, wiederholte ich nur mehrmals: „ warte ab, der Strich verschwindet noch.“

Mit diese Überzeugung brach ich auch schon in Tränen aus. Pure Hilflosigkeit. Unverständnis gegenüber Matthias, welcher mir lächelnd sagte: „ Schatz, der zweite Strich wird nicht verschwinden.“

Oh mein Gott! Wir kriegen ein Baby!

Die Lage erschien aussichtslos. Ohne Hoffnung. Dies war definitiv nicht der perfekte Zeitpunkt.

Nachdem ich, unachtsam wie ich bin, die Holztreppe mit meinem Steißbein knutschte, fuhren wir nach einer schlaflosen Nacht ins Krankenhaus, wo wir auch erfahren sollten, wie weit ich schon war.

Immer noch unter Schock und überzeugt dass niemand davon erfahren sollte, lege ich nun in diesem Krankenhaus Bett. Ich konnte nicht aufhören zu weinen. Ich schaffe das nicht ging mir die ganze Zeit durch den Kopf.

Matthias hielt die ganze Zeit fest in meine. Bitte lass mich nicht los.

Da war er auch schon, der Arzt mit Blutergebnissen. Mein Herz pocht. Angst überkommt mich. „Frau Kniepen, sie sind circa in der vierten Woche schwanger“, sagte er.

Der Arzt kannte an meiner Reaktion, dass ich mir noch nicht schlüssig war, wie es weitergehen sollte. Er drückte mir ein Papier in die Hand und meinte ich solle einen Notfalltermin bei einer Gynäkologin machen. Einmal zu Hause angekommen tat ich dies sofort. Ich sprach mit zittriger Stimme auf den Anrufbeantworter.

Komischerweise hatte ich das ständige Bedürfnis zu duschen… Als könne ich die Situation einfach in meinem Körper spüren. hab schon Matthias ständig bei mir war, fühlte ich mich so alleine. Denn schließlich bin ich schwanger. Nicht er.

Ich musste meine Gedanken ordnen. Vor allen Dingen aber meine Gefühle.

Ich sprach unter dem fließend Wasser zusammen. Verloren in meinem eigenen Körper. Gefangen in meiner Gedanken, welche plötzlich widersprüchlicher nicht sein konnten.

Was mir in meinem Kopf so klar erschien, fühlte sich plötzlich so falsch an.

Am nächsten Tag, hatte ich auch schon den Termin bei der Bühne Kolloge an. Da ich Meister der Verdrängung bin, wollte ich am liebsten einfach abhauen.

Alles ignorieren. Fliehen.

Sie gab mir die Nummer von einer Frau, welche mir bei diesem Schwangerschaftskonflikt helfen sollte.

Am nächsten Tag, hatte ich auch schon den Termin bei der Gynäkologin an. Da ich Meister der Verdrängung bin, wollte ich am liebsten einfach abhauen. Alles ignorieren. Fliehen. Sie gab mir die Nummer von einer Frau, welche mir bei diesem Schwangerschaftskonflikt helfen sollte?

Diese Konfliktberatung nennt sich Prisma. In Belgien ist es so, dass nur diese Frau ein Dokument ausstellen darf, welches die Abtreibungsklinik braucht, um eine Abtreibung durchführen zu können.

Wie dem auch sei, die Gynäkologin zeigte uns nun die befruchtete Zelle. Bestätigte uns die Schwangerschaft.

Ich wollte mit niemandem darüber sprechen. Matthias war jedoch der Meinung, wir sollten mit einem Mitglied umgehend darüber sprechen.

Ich hingegen, wollte mir erst mal über die Situation im Klaren werden. Mit mir selbst ins Reine kommen. Wieso? Etwa weil ich weiß, dass ich dich vielleicht doch wollte? Oder vielleicht doch weil ich egoistisch war und meinte mein Leben alleine führen zu müssen?

Mein Herz und mein Verstand arbeiteten gegeneinander.

Ich sprach mir also bei dieser Konfliktberatung all den Ballast von der Seele. Die Beraterin merkte schnell den Zwiespalt in mir. Sie wollte, dass ich meiner Seele etwas Ruhe und Klarheit gönne.

Zurück zu Matthias. Ich war ihm so unendlich dankbar. Je mehr ich mich isolierte, umso mehr fühlte ich mich unter Druck gesetzt eine Entscheidung zu treffen. Doch immer an meiner Seite, Matthias.

Ich empfand Scham, weil ich manchmal dachte, es sei nicht der richtige Weg, jetzt ein Kind zu kriegen. Ich befürchtete unsere Beziehung sei zu jung um einer solchen Last gewachsen zu sein.

Bei ihm fühlte ich mich zu Hause.doch wir hatten uns noch nichts aufgebaut. Saßen hier, in dem Haus seiner Eltern, mit zwei Hunden, tausenden Wohnungabsagen und einem Kätzchen. In solch einer Situation sollte man doch kein Baby kriegen oder?

Eins war klar. Wenn wir das schaffen wollten, mussten sich einige Dinge verändern!

Ich hatte immer schon Angst davor, mich emotional zu binden. Also fand ich mich schon damit ab, ohne Matthias diesen Weg zu beschreiten. Ich muss.

Muss mir sicher sein, dass ich alles auch alleine schaffen könnte. Diese Sicherheit brauche ich mehr als alles andere, das einzige ist, worauf ich vertrauen kann.

Dann kam der Moment, an dem Matthias ist deine Eltern gesagt hat. Ich war stinksauer. Fühlte mich total in die Enge gedrängt. Das war der Moment.

Ich musste es auch meiner Mutter sagen. Es fühlte sich an wie eine Achterbahn aller möglichen Emotionen in den Bruchteil einer Sekunde.

Meine Mutter war unglaublich geschockt, man sah trotzdem, dass sie sich freute. Sie machte sich jedoch starke Sorgen, da wir in einer solch schwierigen Situation stecken. Nun wurde es konkret. Es wurde ausgesprochen.

Ich fühlte mich trotzdem direkt aufgefangen. Meine Mutter und ihr Partner standen zu meiner Entscheidung. Egal wofür ich mich im Endeeffekt entscheiden würde. Sie wies mich auf meine Verantwortung hin und dass ich mittlerweile zu alt sein, um mich nun vor der Konsequenz zu drücken

Wir entschieden uns dann für das Baby!

5-8 Schwangerschaftswoche

Alles ging plötzlich sehr schnell. Schon im Februar fanden wir unsere neue Wohnung. 87 m², Garten, Kinderzimmer, Atelier, alles was wir uns erhofften. Somit zogen wir innerhalb von drei Tagen bei meinen Schwiegereltern aus.

Endlich hatten wir unseren eigenen Rückzugsort. Etwas Ruhe ist eingekehrt.

Täglich von Übelkeit geplagt, bereitete ich mich mental darauf vor, ein Kind in meinem Bauch zu tragen.

Es schien mir die meiste Zeit einfach nur unreal.

Ich verfluchte es wie die Pest. Nicht das Baby, sondern diese Verdammte Übelkeit. Ständig saß ich da, mit einem Eimer in der linken Hand und mit einem Ingwertee in der rechten Hand.

Zusätzlich kam die Gereiztheit .. bedingt durch diese unglaubliche Hormonumstellung. Ein ständiges emotionales Wechsel Bad. Dann schließt sich auch noch die Müdigkeit ein. Das alles zusammen ergab einen fast unerträglichen Cocktail.

Die Jeans fing an zu zwicken, ich nahm stetig zu und ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl in meinem Körper. Ich spürte, dass mein Selbstbewusstsein Stück für Stück verschwand. Meine Brüste taten bei jedem Schritt weh. Ich schien plötzlich überall Schwangere zu sehen.

Die Welt um mich rum veränderte sich. Ich veränderte mich.

Nun weiter, der erste Ultraschall mit Matthias zusammen. Mit der Entscheidung im Schlepptau, das Baby zu behalten. Es war ein überwältigender Moment. Als die Gynäkologin mir das Herz zeigte, finde ich sofort an zu weinen. Wir waren überwältigt und spürten sofort so unglaublich viel Liebe füreinander.

Es waren nur 2,5 cm, aber 2,5 cm pure Liebe.

9-12 Schwangerschaftswoche

Die ständige Kotzerai ging weiter. Parfüms oder Deos wurden unerträglich. Meine Geruchsempfindlichkeit war extrem.

Mein Becken fing an zu schmerzen und meine Brüste ertragen kaum noch bewegt Berührungen.

Ein weiterer Ultraschall. Du bist nun circa 18 g schwer und 7 cm groß. Deine Arme und Beine wachsen so langsam und ich werde stolz, doch ich sehe dich noch nicht vor mir. Das Ganze immer noch unrealistisch.

Mittlerweile habe ich auch jegliche Allergien entwickelt. Gegen das Schwangerschaftsöl, Duschgel jeglicher Art, Tabletten, alles mögliche… Ständig fühlte ich mich als hätte ich starke Perioden Schmerzen.

Die Übelkeit mein ständiger Begleiter.

13-16. Schwangerschaftswoche

Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, vergesse so gut wie alles. Ein Gehirn wie ein Sieb. Doch okay, die Übelkeit lässt endlich langsam nach.

Meine Lieblingsbeschäftigung, Spaziergänge mit meinem Hund. Doch auch Nähe zu Matthias ist Priorität. Ich will ständig in seinen Armen liegen. Brauche diese Nähe. Weine oft ohne wirklichen Grund.

Meine Oma, der Mensch, der mir so wichtig war, lag auch noch im Krankenhaus. Nachdem sie den Krebs bekämpft hatte, lag sie nun da mit einer schweren Lungenembolie. Knapp dem Tode entkommen.

Dann veränderte sich sowieso alles. Der COVID-19 Virus klopfte an der Türe unserer Gesellschaft.

Es sollte unsere gesamte Gesellschaft verändern. Warum gerade jetzt? Genau jetzt, wo ich schwanger war. Ich sollte ein Baby bekommen und es auch noch direkt in eine ungesunde, kranke Welt gebären?

Es hieß nun Lockdown. Völlige Isolierung von allem. Keiner durfte vor die Türe. Risikogruppen jeglicher Art sollten soziale Kontakte vermeiden.

Zum ersten Mal schwanger und dann darf ich auch noch niemanden sehen?

Die erste Wölbung war ganz klar zu erkennen. Das Ziehen im Bauch wurde so stark, dass ich oft nicht mehr wusste wohin mit mir. Laut Ärztin war dies normal. Die Mutter Bender denen sich und daher kam auch diese Rückenschmerzen. Auf dem Bauch schlafen? Unmöglich!

15 cm und 220 g wuchsen weiter in meinem Körper. Nun konnte man auch die Gehirnhälften sehen. Alles bildete sich immer klarer. So langsam freute ich mich auf die Aufklärung deines Geschlechts.

17-20. Schwangerschaftswoche

Leider durften wir während Corona nicht fliegen, sonst wäre ich jetzt in Spanien. Fast jeden Abend nutzte ich die Badewanne.

Es lindert meine Bauchbeschwerden, und die Rückenschmerzen. Alle sagen einem gut man aussehe und wie Strahl die hau doch sei. Ich werde wahnsinnig! Man fühlt sich wie ein Wal! Ich fühlte mich gar nicht weiblich oder sexy.

Heben durfte ich nun gar nicht mehr und Massagen wurden zu dem schönsten Gefühl auf der Welt. Das eigene Spiegelbild liest einen losheulen wie ein Schlosshund.

Nichts passte mehr. Klamotten musste ich mir nun von anderen leihen. Von Kleidergröße 34 auf Kleidergröße 40.

Dann beschloss ich, mich auf die schönen Dinge zu konzentrieren. In einem abendlichen Lagerkoller wegen COVID-19 entschloss ich dann, dein Zimmer zu gestalten. Somit strich ich deine Wand und lies meiner Kreativität freien Lauf. In diesem Moment steht die Vorfreude ins Unermessliche.

Ich fing an im Internet zu stöbern und mich einzulesen, was man denn alles so brauchen würde. Die Liste der Dinge die uns fehlten war endlos. Der Druck wurde wieder groß.

Doch dann… Fühlte ich dich. Zum ersten Mal spürte ich deine Bewegungen. Ein unheimliches doch überwältigendes Gefühl. Du bist da! Mein Körper, dein zu Hause.

Nun kam auch der Moment, an dem ich dich wahrgenommen habe. Mich wirklich auf dich freute. Ich fing an du zu sagen.

Der große Ultraschall. Heute sollten wir erfahren, ob du ein Mädchen oder ein Junge werden würdest.

Die Ärztin war sich nicht sicher. Sie tendierte zu 80 % zu einem Mädchen, konnte es jedoch nicht klar sagen, da du deine Beine zusammendrücktest.

Kurz darauf kam der Ultraschall, in dem deine Organe gecheckt worden. Alles perfekt. Dein Herz, dein Hirn, dein Körper. Diese Ärztin, bestätigte mir schlussendlich dass du ein Mädchen werden würdest.

In diesem Moment fing ich an dich über alles zu lieben. 380 g schwer und circa 25 cm warst du nun.

21-24. Schwangerschaftswoche

Klamottentechnisch war ich nun komplett umgestellt. M ist nun meine Größe. Tschüss XS. Sport? Unmöglich! Sex? Eher selten. Mein innerer Monk? Voll und ganz da.

Dein Zimmer dann immer mehr Gestalt an. Sterilisierter, Flaschenwärmer, Beistellbett, Kinderwagen, Deco und die ersten Baby Klamotten fanden sogar Einzug. Wir freuten uns so sehr auf dich.

Der Bauch ist nun riesig, die Beine unglaublich unproportioniert und mein Hintern fett wie noch nie. Nun wiegst du circa 600 g und bis 36 cm groß. Dein Gesicht konnte man nun schon richtig erkennen.

Ständig spüre ich dich strampeln, du bewegst dich fast ohne Pause.

25-28. Schwangerschaftswoche

Aufstehen. Pipi.

Essen. Pipi.

Gehen. Pipi.

Schlafen. Pipi.

Egal was man auch machte, die Blase spielt nicht mit. Ständig musste ich pinkeln. Mein Bauch war nun richtig groß und das Atmen durch die Mundmaske war die Hölle. Die Kurzatmigkeit wurde fast unerträglich.

Mama und ich fuhren nach Aachen. Nach 4 Stunden haute ich mich sofort wieder aufs Ohr. Es war so unglaublich anstrengend. Mittlerweile hatte sich auch gut Wasser in meine Beine eingelagert. Hinzu kommt eine brütende Hitze. Juni war der trockenste Monat seit 20 Jahren. Schlafen und pinkeln gehörten zu meinen Tagesbeschäftigungen.

Beim Nießen, lachen oder Husten verirren sich gerne mal Tröpfchen ins Höschen. Nachts kam ich kaum zum Schlafen, da die Kurzatmigkeit, das Sodbrennen oder die Wadenkrämpfe mich wach hielten.

Die Rückenschmerzen waren brutal, und das Becken hat mich oft weinen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir auch endlich eine Wickelkommode für dich gefunden. Dein Zimmer war so gut wie fertig.

So langsam fange ich wirklich an, mich zu nerven. Mein Körper hielt die Strapazen nicht länger aus. Doch dann strampelst du wieder und ich erinnerte mich wie wichtig du mir bist.

Nun machte ich mir auch endlich Gedanken um das Thema Hebamme. Zum Glück gibt es die Tante von Matthias. Und die Liebe Gitte ist

Ich wiegte mittlerweile 74 kg und habe somit ganze 11 kg zugenommen. Meine Gedanken kreisten um die Geburt.

Wassergeburt, Kaiserschnitt oder normale Entbindung?

Ich empfand alles als ein Gemisch aus Angst und Vorfreude. Matthias ist ganz doll verliebt in meinen Bauch. Er sprach ganz oft zu dir Mann sagte, dass er dich liebt. Dein Name steht nun auch endlich fest. Es hörte und fühlte sich direkt richtig an

Fiona Fee Emonts

Das Glücksgefühl stieg nun täglich an. Dein Name, war eine relativ lange Geschichte. Ursprünglich wollten wir dich nur Fee nennen. Da aber ein Fabelnamen nicht erlaubt war, überlegten wir weiter. Wir wollten unbedingt Fee in deinen Namen einbringen.

Es fehlte uns nur noch ein Name, welcher das ganze stärkt. Du solltest eine starken Namen bekommen. Einen Namen, einer Frau, die etwas erreichen würde.

Als wir den Namen Fiona aussprachen, mussten wir direkt, das bist du.

Fiona kommt aus dem gällischen und bedeutet die Weiße, die Reine.

Der Termin bei der Gynäkologin war am 12. Juni, und dein Kopf war bereits unten im Becken. Deine Beinchen lagen genau unter meinem Magen. Du wogst stolze 1126 g und warst ca 40cm groß. Man konnte klar deine Stupsnase und Lippen erkennen. Deine Fingerchen sah man auch schon.

29-32. Schwangerschaftswoche

„Bist du gerne schwanger?“ fragen mich die Leute ständig. Wie formuliere ich es, ohne dass mich die Leute wie ein Monster sehen? Nein. Nicht wirklich.

Nicht falsch verstehen… Ich freute mich auf das Baby und würde jetzt schon alles für dich tun. Aber eine Schwangerschaft ist für mich in erster Linie Mittel zum Zweck. Das Ergebnis liebe ich 1000 mal mehr als den Umstand.

Bedeutet aber trotzdem nicht, dass ich das Wunder in meinem Körper nicht zu schätzen wüsste. Die Faszination bleibt trotzdem erhalten. Die Faszination, was mein körperfähig ist zu leisten. Doch ohne das Resultat „Baby“ wäre das schwanger sein definitiv nicht mein favorisierter körperlicher Zustand.

Ich würde mir wünschen, dass Mütter/Schwangere weniger vorwurfsvoll gegenüber anderen Müttern/Schwangeren wären. Dass Frauen endlich aufhören so hart mit anderen ins Gericht zu gehen. Gerade Schwangerschaften könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich hätte mir das am Anfang nie erträumen lassen, wie hart deine Schwangerschaft wirklich sein kann.Schwangerschaften könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich hätte mir das am Anfang nie erträumen lassen, wie hart deine Schwangerschaft wirklich sein kann.

Nach dreimonatiger Kotzphase gefolgt von Becken und Rückenproblemen, welche Hand in Hand mit der Gewichtszunahme gingen, habe auch ich diese Meinung geändert.

In der 31. Schwangerschaftswoche wurden mir acht Wirbel eingerenkt, da mein Becken einen Schiefstand erlitten hatte. Das Becken sollte in der 36. Woche gerichtet werden, da ich teilweise wie ein Käfer auf dem Rücken lag und nicht mehr alleine hochkam.

Trotz all den Schmerzen bin ich unglaublich glücklich, dass du, mein Baby, gesund ist und von all meinen körperlichen Schmerzen nichts mitbekommt.

33-37. Schwangerschaftswoche

Zum Ende hin wurde es denn wirklich hart. Keine einzige Nacht konnte ich mehr durchschlafen. Die Schmerzen in meinem Rücken waren wirklich schlimm. Spaziergänge mit meinem Hund waren leider auch nicht mehr möglich.

Ich hatte unfassbar an Gewicht zugelegt, mittlerweile waren es knapp 18 kg.

Das Selbstbewusstsein leidet wie ein Straßenhund. Ich fühlte mich gar nicht mehr wohl in meinem eigenen Körper. Wie gefangen in ihm.

Ich hatte endlich mal meine Kliniktasche gepackt. Ich drückte mich davor, doch ich wusste irgendwann muss ich es tun.

Dann war ein schockierendes Ereignis. Matthias und ich haben uns heftig gestritten. Was sehr lange Zeit nicht mehr vorgekommen war. Ich fing an zu bluten, lag auf dem Badezimmer Boden, und war wie erstarrt.

Dann fuhren wir das erste Mal ins Krankenhaus. Ich war circa in der 35. Schwangerschaftswoche. Ich hatte wirklich starke Angst um dich. doch zum Glück, ging es dir gut. Und der Muttermund war noch komplett geschlossen.

Ich hatte sehr stark mit Senk- und Vorwehen zu kämpfen. Jede Frau, die weiß wie es sich anfühlt, weiß wie schmerzhaft es sein kann.

Ich war oft beim Gynäkologen, weil er schon in der 36. Schwangerschaftswoche Verdacht auf eine Gestose hatte. Dann war ich ein einem Tag bei der Hebamme zur Beratung. Zur Vorbereitung auf die Geburt.

Wir sprachen noch darüber, dass das Baby mit Sicherheit etwas früher kommen würde als geplant. Es war eine brütende Hitze. 32°, unerträglich.

Ich informierte mich, wie es sich wohl anfühlt würde, wenn die Fruchtblase springen würde. Ab welchem Zeitpunkt genau ich merken würde, dass es Wehen sind, die die Geburt einleiten würden. Ich informierte mich über alles um mich so gut wie möglich auf den Moment vorzubereiten.

Am nächsten Tag war ich mit meiner Mutter einkaufen, diese war geschockt mich zu sehen. Ich sah anscheinend aus wie die Frau von Michelin. Ich fühlte mich auch wirklich nicht gut. Mir war schwindlig, ich sehr ständig doppelt Und mein Körper war unglaublich geschwollen. Mein Gesicht sah aus wie ein Pfannekuchen. Meine Arme schmerzten, als würden sie bald platzen wie Knackwürste.

Dann fuhren wir zur Kontrolle. Das war wohl meine letzte Kontrolle beim Gynäkologen. Danach war es soweit…

Wohnungssuche mit Pitbulls – ein Ding der Unmöglichkeit

Seit Monaten suchen wir ein Dach über dem Kopf vorzugsweise mit Garten im Raum Aachen/Belgien.

Ich bin geschockt über die vielen Vorurteile der Vermieter. Nach gefühlten 100 Telefonaten und dutzenden Besichtigungen immer die selbe Reaktion:


Ohne die Hunde zu kennen gefriert ihnen schon das Blut in den Adern, wenn man die Rasse nennt.


So langsam verzweifeln wir wirklich und es macht mich total traurig zu merken, dass außerhalb unserer Community kaum Toleranz für ‚Listenhunde‘ herrscht.


Die Enttäuschung, dass die Vermieter nicht mal bereit sind die Hunde kennenzulernen bevor sie direkt Nein sagen ist sehr groß.
Jeder hat das Recht selber zu entscheiden wen er sich in die Wohnung holt, keine Frage. Aber direkt mit Vorurteile gegenüber den Hunden an die Sache ranzugehen ist ein Unding.


Wie soll man beweisen, dass es funktioniert, wenn man nicht wirklich die Chance dazu bekommt?

Ich frage mich warum es in der menschlichen Natur liegt, ständig nach dem Äußeren zu urteilen..

Macken – ein Teil von mir

Mein Wecker klingelt nie Punkt genau. Immer eine ungerade Zahl. 7.07h oder 3 Minuten nach.

Erstmal Kaffee. Bohnenkaffee versteht sich. Mit einem Schuss Milch und einem Hauch Zucker. Dabei stecke ich mir immer die Haare hoch.

Dazu Wasser. Die Wasserflasche immer offen. Ich konnte es noch nie. Weiß gar nicht wieso.

Aber das ist so ein Ding mit mir und den Deckeln. Ich mach sie nie zu. Zum Leid meines Freundes.

Ich brauche immer zwei Decken im Bett. Fühlt sich kuscheliger an. Und das Bett muss gemacht sein bevor ich das Haus verlasse.

Sonst verfolgt es mich den ganzen Tag.

Zu 90 % vergesse ich irgendwas, sobald ich das Haus verlasse. Meistens muss ich immer zurück. Das war schon immer so.

Bevor ich eine Türe betrete, schaue ich immer über den Rahmen.

Sobald es ein wenig dämmert, fange ich an meine Lampen, die warmes Ambientes Licht abgeben, einzuschalten.

Unter der Dusche singe ich meistens, höre zumindest fast immer Musik.

Ich fasse nie Türklinken mit den Händen an, immer mit meinem Ärmel oder einem Tuch.

Ich hasse Werbung im Fernsehen. Das bedeutet, sobald irgendwo Werbung anfängt schalte ich sofort um. Wenn überall Werbung ist, Pech gehabt, dann zappe ich von Kanal zu Kanal.

Wenn ich Bilder retuschiere, läuft meistens nebenher Musik oder der Fernseher.

Jeder Mensch hat Macken. Das Wichtigste ist aber diese zu akzeptieren.

Akzeptanz ist der einzige Beweis der Selbstliebe.

Wenn wir nicht lernen, das zu lieben, was andere an uns nervt, dann werden wir uns nie akzeptieren wie wir sind.

La beauté de Liège

Oh Lüttich. Du wunderschönes Lüttich.

Für mich bist du die schönste Stadt auf der Welt. Entweder liebt man dich oder man hasst mich. Du bist nicht wirklich modern oder entsprichst dem typischen Schönheitsideal eine Vorzeige Stadt.

Doch dein Charme. Er zieht mich immer wieder in deinen Bann.

Oh Lüttich, deine Bürger so ranzig und abgefuckt wie du selbst. Deine Häuser, ein Mix aus Oldschool und Kunst.

Dein Wetter, so grau wie die Gemüter deiner Bevölkerung.

An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen. Etwas Neues zu fotografieren. Dein Freitagsmarkt war das Beste.

Oh Lüttich, drei Jahre lang warst du meinen zu Hause.

Ein zu Hause, welches ich geliebt habe. Viele Kilometer habe ich zurückgelegt. Stunden lang bin ich durch deine Lichter geirrt.

Nachts warst du noch schöner als am Tage.

Oh Lüttich, ich vermisse dich.

Ich liebe dich, Liège.

Leben mit Katzenbabys

Alles begann 2015. Eine Katze in den Lütticher Straße. Ich sah sie, streunend nach Futter in einem Night Shop am Place St. Lambert.

Sie kam sofort auf mich zugelaufen. Nachdem ich sie einige Minuten gestreichelt habe wollte ich meines Weges weitergehen. Doch sie folgte mir. Nicht nur eine Straße, nicht nur zwei Straßen, nein … Ganze drei Straßen und eine Brücke weiter lief sie immer noch neben mir her.

Ich beschloss das ausgehungerte Kätzchen, welches total verwahrlost aussah auf den Arm zu nehmen und zu schauen ob sie sich bis zu mir nach Hause trugen ließ.

Sie schien völlig entspannt. Schlief sogar ein, während ich sie durch die Nacht Lüttichs trug. In meine Jacke gekuschelt ließen sich so bis zu mir nach Hause tragen.

Zu Hause angekommen habe ich erst mal Futter besorgt. Die ganze Nacht hat sie mit mir gekuschelt. Da war’s um mich geschehen. Dies war meine Katze.

Da ich an diesem Abend den Film Django geguckt habe, war die Namensfindung nicht schwer.

Django nannte ich sie.

Meine Django.

Ich päppelte sie einige Wochen auf, wunderte mich, dass sie trotz gutem Essen Nacht für Nacht den Mülleimer leerte.

Ich ging mit ihr zum Tierarzt. Dieser informierte mich darüber, dass sie noch nicht wirklich alt sei. Sie sei gerade mal knapp ein Jahr. Dann erfuhr ich schnell, dass sie so weit er ertasten konnte mit fünf Katzenbabys schwanger war.

ich freute mich so sehr, wusste aber auch, Das ist extrem schwierig sein wird neben meinem Studium Katzen Babys zu erziehen.

Dann kam der Tag. Eines Morgens zog sie sich zurück in ihre Höhle und es ging los.

Ich sah im wahrsten Sinne des Wortes, wie das erste Kätzchen sich seinen Weg nach draußen bahnte. Ein kleines Schwänzchen guckte raus, ich überlegte kurz ob ich daran ziehen sollte um ihr zu helfen, da Django es scheinbar sehr schwer hatte.

Doch laut Tierarzt sollte ich bloß nicht intervenieren. Ich sollte den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen. Somit schaute ich nur zu.

Und da kam ist, ein kleines süßes Katzen Baby. Es schien ein graues Fell zu haben.

Dann folgten leider zwei Totgeburten. ich war am Boden zerstört, doch hatte mich schon gedacht, dass so etwas passieren würde. Jedes Mal wenn Django irgendwo hoch sprang, knallte sie häufig mit dem Bauch irgendwo gegenich war am Boden zerstört, doch hatte mich schon gedacht, dass so etwas passieren würde. Jedes Mal wenn Django irgendwo hoch sprang, knallte sie häufig mit dem dicken Bauch irgendwo gegen.

Meine Befürchtung sollte sich also bewahrheiten.

Kurz darauf schossen noch zwei kleine gesunde Kätzchen heraus. Ein rotes, und ein schwarzes.

Die Kleinen waren also zu dritt.

Wir beschlossen die Kätzchen die es nicht geschafft haben die letzte Ehre im Wald zu erweisen. Wir legten sie behutsam in einen Korb und füllten ihn mit Blumen. Dann gingen wir in den Wald, suchten uns einen schönen sonnigen Fleck im Schatten und gruben ein Loch.

Ich war total traurig, doch war auch tierisch stolz auf meine Katze.

Wir gingen zurück und nun fing unser chaotisches Leben mit drei Katzenbabys an.

Ich kann euch sagen, das war was. Himmel und Hölle zugleich.

Ich liebte alle so sehr. Django kümmerte sich liebevoll um jedes einzelne. Sie war eine super Mama. Zuerst öffneten sich die Augen, doch als sie anfingen zu springen, wurde es erst richtig interessant.

Django hörte sich ganz gut an unseren Rhythmus gewöhnt. Tagsüber wach, nachts schlafen. Bei den kleinen war dies anders gepolt. Katzen eben.

Keine Nacht konnte man mehr schlafen, man hörte die drei überall herum poltern. Natürlich waren sie auch nicht stubenrein. Eine sehr intensive Erfahrung… Das kann ich euch sagen…

Wir gaben den Kätzchen also Namen. Den roten taufte ich Robin Hood.

Den Grauen nannte ich Rebell. Die Schwarze Maus nannte ich Mini.

Der graue hatte es wirklich faustdick hinter den Ohren. Robin Hood war eher der Schüchterne, und Mini war die Zurückhaltenste von allen.

Jeder von Ihnen hatte seinen eigenen Charakter, und ich liebte alle drei.

Neun Wochen habe ich die drei gepflegt, dann merkte ich, dass Django langsam nicht mehr wirklich Lust hatte, sich um die kleinen zu kümmern. Da war der Moment. Ich musste sie gehen lassen.

Also suchte ich wunderschöne zu Hause für meine drei Süßen. Machte eine Art Casting. Ich konnte meine Babys ja nicht einfach irgendwem überlassen.

Nach sorgfältiger Überlegung fanden wir schließlich ein zu Hause für alle drei. Zwei von ihnen gingen sogar zu ein und derselben Besitzerin.

Robin Hood ging zu einer anderen, welche sogar bereit war eine zweite Katze im selben Alter zu holen.

So wusste ich, dass keiner von ihnen einsam sein würde.

Es war eine sehr bereichernde Erfahrung in meinem Leben.

Ich bereue nicht eine Sekunde Django aufgenommen zu haben. Nicht eine Sekunde bereue es, mich um die Katzenbabys gekümmert zu haben.

Und sind wir mal ehrlich, gibt es irgendetwas süßeres als Katzenbabys?